Handbuch Satteldruckanalysematte

Funk­ti­ons- und Arbeits­wei­se der Velo­me­trik® Sat­tel­druck­ana­ly­se­mat­te
Unse­re Sat­tel­druck­mat­te ver­setzt Sie in die Lage, Ihren Kun­den einen zusätz­li­chen Ser­vice zu bie­ten, näm­lich eine pro­fes­sio­nel­le Sat­tel­an­pas­sung. Inner­halb weni­ger Minu­ten kön­nen Sie ent­schei­den, wel­cher von zwei Sat­teln für den Kun­den der bes­se­re ist. Poten­ti­el­le Pro­ble­me sind schon im Vor­feld zu erken­nen, so daß Sie unge­eig­ne­te Sat­tel gar nicht erst zum Tes­ten
her­aus­ge­ben wer­den und die­se somit auch nicht mit Gebrauchs­spu­ren zurück­be­kom­men.
Die­se Anlei­tung ver­mit­telt Ihnen das erfor­der­li­che Grund­wis­sen zum Umgang mit der Velo­me­trik© Sat­tel­druck­mat­te im Zusam­men­spiel mit der zuge­hö­ri­gen Soft­ware. Lesen Sie sich die­se Anlei­tung bit­te sorg­fäl­tig durch und ver­tie­fen Sie Ihr Wis­sen mit eige­nen Expe­ri­men­ten, bevor Sie begin­nen, Ihre Kun­den zu bera­ten. Zuerst eini­ge all­ge­mei­ne Betrach­tun­gen zum The­ma Fahr­rad­sat­tel und zu der Fra­ge, war­um ein Sat­tel als ange­nehm emp­fun­den wird oder eben nicht.
Der Ein­stieg
Jeder Rad­fah­rer besitzt ein gewis­ses Gewicht, von dem ein gewis­ser Teil auf den Sat­tel drückt. Wie groß die­ser Teil ist, hängt im wesent­li­chen von zwei Din­gen ab:
● In Abhän­gig­keit von der Sitz­hal­tung lan­det ein mehr oder weni­ger gro­ßer Teil des Gewichts auf dem Len­ker.
● In Abhän­gig­keit von der Sport­lich­keit des Fah­rers geht (bei einem sport­li­chen Fah­rer) ein gro­ßer oder (bei einem gemäch­li­chen Fah­rer) ein klei­ne­rer Teil des Gewichts in die Peda­le.
Es gibt eine Rei­he von Din­gen, die Sie für den Fah­rer ändern kön­nen:
● Sie kön­nen ihm einen für ihn bes­ser geeig­ne­ten Sat­tel geben.
● Sie kön­nen den Len­ker anders jus­tie­ren, um die Sitz­hal­tung anzu­pas­sen.
● Sie kön­nen den Sat­tel bes­ser jus­tie­ren.
Doch es gibt etwas, das Sie nicht ver­än­dern kön­nen: Das ist der Gesamt­druck, den der Fah­rer auf den Sat­tel bringt.
Nun besteht die Kunst dar­in, den Sat­tel so aus­zu­wäh­len und ein­zu­stel­len, daß die­ser Gesamt­druck opti­mal ver­teilt wird. denn unan­ge­nehm sind Druck­spit­zen, die über einen län­ge­ren Zeit­raum auf die­sel­be Kör­per­stel­le ein­wir­ken.

Gene­rell ist der Sat­tel der ange­neh­me­re, der den Gesamt­druck mög­lichst breit ver­teilt.

Man kann das beim Ver­glei­chen zwei­er Bil­der schnell erken­nen. Mit ein wenig Übung erken­nen Sie gro­be Pro­ble­me auch ohne Ver­gleichs­bild.
Wir emp­feh­len Ihnen zum Erler­nen des Umgangs mit dem Sys­tem, selbst drei bis vier Sat­tel zu tes­ten, eine per­sön­li­che Rang­lis­te auf­zu­stel­len und dann die auf Ihrem Fahr­rad auf­ge­nom­me­nen Druck­bil­der zu ver­glei­chen – unter­ein­an­der und mit dem, was Sie beim Fah­ren mit dem ent­spre­chen­den Sat­tel emp­fin­den. Tun Sie das auch mit ver­schie­de­nen Ein­stel­lun­gen, denn wei­ter­hin gilt:

Es gibt unter­schied­lich emp­find­li­che Kör­per­stel­len. Nöti­gen­falls muß Druck von einem emp­find­li­chen auf einen weni­ger emp­find­li­chen Bereich umge­lenkt wer­den.

Zum rich­ti­gen „Lesen“ der Druck­bil­der, müs­sen Sie zunächst die Far­ben inter­pre­tie­ren kön­nen. Die­se gehen immer von dun­kel­blau bei mini­ma­lem Druck über grün und gelb zu rot für den maxi­ma­len Druck. Es gilt also:

Der höchs­te gemes­se­ne Druck wird immer rot dar­ge­stellt, unab­hän­gig davon wie groß er ist, unab­hän­gig davon ob er wahr­schein­lich unan­ge­nehm ist oder nicht.

Das ist sinn­voll, weil so das vor­han­de­ne Farb­spek­trum trotz star­ker Unter­schie­de bei den gemes­se­nen Wer­ten von Fah­rer zu Fah­rer immer voll aus­ge­schöpft wird.
Schau­en Sie sich nun bit­te die fol­gen­den zwei Bil­der an. Einer der Sat­tel wur­de als unan­ge­nehm emp­fun­den, der ande­re war für den­sel­ben Fah­rer das Opti­mum.

Sattel 1
Sat­tel 1

Sattel 2
Sat­tel 2

Auf den ers­ten Blick scheint Sat­tel 2 der unan­ge­neh­me zu sein, weil sein Druck­bild mehr rot ent­hält. In Wahr­heit sagen die bei­den Druck­bil­der aber etwas ande­res aus: Bei Sat­tel 2 ist der Druck, ins­be­son­de­re bei den höhe­ren Drü­cken, auf eine sehr viel grö­ße­re Flä­che ver­teilt, was wesent­lich ange­neh­mer ist, als die Kon­zen­tra­ti­on von viel Druck auf einen sehr klei­nen Bereich bei Sat­tel 1.
Was man hier noch nicht sieht ist, daß das Druck­ma­xi­mum bei Sat­tel 2 nied­ri­ger ist als bei Sat­tel 1. Wie Sie das mit unse­rer Soft­ware erken­nen, erfah­ren Sie etwas spä­ter.
Der höchs­te gemes­se­ne Druck wird immer rot dar­ge­stellt, unab­hän­gig davon wie groß er ist, unab­hän­gig davon ob er wahr­schein­lich unan­ge­nehm ist oder nicht.
Was Sie über die Sat­tel­druck­ana­ly­se­mat­te wis­sen soll­ten
Bevor Sie zur Pra­xis über­ge­hen, müs­sen Sie noch eini­ges über die Druck­mat­te wis­sen.
Es han­delt sich um ein wei­ches, druck­emp­find­li­ches Mate­ri­al, von dem an ca. 400 Meß­punk­ten Daten abge­nom­men wer­den. Die Mat­te ist grö­ßer, als es für die meis­ten sport­li­chen Sat­tel erfor­der­lich wäre. Das hat den Vor­teil, daß Sie für ver­schie­de­ne Sat­tel nicht unbe­dingt ver­schie­de­ne Druck­mat­ten brau­chen, erfor­dert aber auch, daß Sie fol­gen­des beach­ten müs­sen:
Druck ent­steht in der Mat­te nicht nur, wenn man sie zusam­men­drückt, son­dern auch, wenn sie geknickt wird. Das führt dazu, daß an den Sat­tel­kan­ten meist Druck ange­zeigt wird, der in sei­ner Grö­ße bis an das maxi­mal Meß­ba­re gehen kann, das weit über den nor­ma­ler­wei­se auf­tre­ten­den Drü­cken liegt.
Die­se Drü­cke wür­den ohne Gegen­maß­nah­me in die Mes­sun­gen ein­flie­ßen und für unbrauch­ba­re Ergeb­nis­se sor­gen. Die Gegen­maß­nah­me besteht dar­in, die Meß­punk­te am Rand so weit aus­zu­blen­den, daß sie kei­ne Rol­le mehr spie­len. Sie tun das durch Aus­wäh­len einer geeig­ne­ten Mas­ke. Das ist damit ver­gleich­bar, daß Sie eine klei­ne­re Mat­te auf­zie­hen, geht aber viel schnel­ler.
Der Aus­schnitt aus der Bedien­ober­flä­che zeigt einen hohen Druck an der hin­te­ren Sat­tel­kan­te. Daß die­ser Druck sogar extrem hoch ist, erken­nen Sie an der Anzei­ge für den Maxi­mal­druck (1), bei der der rote Bal­ken bis zum Ende, also bis zum maxi­mal Meß­ba­ren geht.
Sobald Sie aber eine Mas­ke gewählt haben, die die­sen stö­ren­den Meß­punkt aus­schal­tet, ergibt sich ein ganz ande­res Bild.
Die abge­schal­te­ten Meß­punk­te sind grau dar­ge­stellt (2) und der rote Bal­ken ist fast ver­schwun­den. Zu sehen sind noch zwei klei­ne Druck­stel­len, von denen die lin­ke dem momen­ta­nen Maxi­mal­druck aus­ge­setzt ist. Der ist aber so gering, daß er igno­riert wer­den kann. Daß dies tat­säch­lich so ist, erken­nen Sie an dem fast nicht vor­han­de­nen Aus­schlag bei der Maxi­mum­an­zei­ge. Die­se klei­nen Punk­te stö­ren also nicht und da sie oft ohne sicht­ba­re Ein­wir­kung fla­ckern, spre­chen wir hier auch von einem „Rau­schen“.
Even­tu­ell kön­nen Sie beob­ach­ten, daß der extrem hohe Druck bereits zurück­geht, wenn sich jemand auf die Mat­te setzt. Ver­wen­den Sie trotz­dem eine Mas­ke, denn im all­ge­mei­nen bleibt ein, wenn auch klei­ne­rer so doch immer noch ver­fäl­schen­der Druck­punkt.
Jetzt ist der Zeit­punkt gekom­men, um in die Pra­xis zu schrei­ten.
Der Sat­tel muß mon­tiert sein, und soll­te, zweck­mä­ßi­ger­wei­se mit einer Was­ser­waa­ge, bereits aus­ge­rich­tet sein. Das Fahr­rad steht am bes­ten auf einem Rol­len­trai­ner und muß für den Fah­rer ein­ge­stellt sein.
Bevor die Sat­tel­mat­te über­ge­zo­gen wird, ist ein Pro­be­sit­zen ohne Mat­te zu emp­feh­len, denn, obwohl die Mat­te rela­tiv dünn ist, ver­än­dert sie doch das Sitz­ge­fühl. Es ist erfah­rungs­ge­mäß leich­ter, mit der Sat­tel­mat­te die rich­ti­ge Sitz­po­si­ti­on zu fin­den, wenn man kurz zuvor ohne Mat­te „pro­be­ge­ses­sen“ hat. Strei­fen Sie die Sat­tel­mat­te nun über den Sat­tel. Ach­ten Sie dar­auf, daß die längs der Mit­te ange­brach­te Mar­kie­rungs­naht ent­lang der Sat­tel­ach­se ver­läuft. Zie­hen Sie den hin­ten befind­li­chen Faden nur so fest, daß die Mat­te beim Dar­auf­set­zen nicht ver­scho­ben wird. Zu star­kes Fest­zie­hen kann zu vie­le der stö­ren­den Knick­druck­punk­te erzeu­gen.
Die Sat­tel­mat­te muß, sofern noch nicht gesche­hen, an den Rech­ner ange­schlos­sen, und die Aus­wer­tungs­soft­ware danach gestar­tet wer­den. Las­sen Sie sich mit dem Star­ten nach dem Anschlie­ßen ein paar Sekun­den Zeit, weil das Betriebs­sys­tem erst den benö­tig­ten Trei­ber laden muß. Nach dem Star­ten der Soft­ware muß noch­mal etwas gewar­tet wer­den, bis sich Ana­ly­se­soft­ware und Mat­ten­con­trol­ler syn­chro­ni­siert haben.
Jetzt kann, wie oben beschrie­ben, eine Mas­ke aus­ge­wählt wer­den. Stel­len Sie den Moni­tor so auf, daß Sie (oder Ihr Kun­de) das Druck­bild sehen kön­nen. Behal­ten Sie die gewähl­te Mas­ke für die gesam­te Ana­ly­se bei! Druck­bil­der, die mit unter­schied­li­chen Mas­ken auf­ge­nom­men wur­den, sind nicht mit­ein­an­der ver­gleich­bar.
Um ein aus­wert­ba­res Druck­bild zu erhal­ten, muß über einen gewis­sen Zeit­raum auf­ge­zeich­net und gemit­telt wer­den. Sie star­ten die Auf­zeich­nung durch Ankli­cken des lin­ken oder rech­ten Kame­ra­sym­bols (1). Das Auf­zeich­nen beginnt nach der ein­ge­stell­ten Ver­zö­ge­rungs­zeit, dem „count down“, und geht über das links ein­ge­stell­te Auf­zeich­nungs­in­ter­vall (2). Beim Auf­zeich­nungs­start muß die rich­ti­ge Sitz­po­si­ti­on bereits ein­ge­nom­men sein. Hin- und Her­rut­schen wäh­rend der Auf­zeich­nung ist zu ver­mei­den. Wenn das pas­siert, soll­te von vorn begon­nen wer­den. Der im Bild sicht­ba­re, graue Fort­schritts­bal­ken (3) ver­schwin­det wäh­rend des count downs nach links und geht wäh­rend der Auf­zeich­nung wie­der nach rechts, so daß Sie immer genau sehen, wie­viel Zeit noch bleibt. Benut­zen Sie die ein­stell­ba­re Ver­zö­ge­rung (4), um selbst zu expe­ri­men­tie­ren! Stel­len Sie sie dazu so groß ein, daß Ihnen genug Zeit bleibt, um auf dem Fahr­rad Platz zu neh­men und die rich­ti­ge Sitz­po­si­ti­on zu fin­den.
Schau­en Sie sich auch das Live­bild links in Ruhe an, wäh­rend Sie auf dem Fahr­rad sit­zen. Kön­nen Sie dort sehen, was Sie füh­len? Beob­ach­ten Sie das genau und pro­bie­ren Sie mit ver­schie­de­nen Sat­teln und Ein­stel­lun­gen. Das wird Sie in Zukunft in die Lage ver­set­zen, die Pro­ble­me Ihrer Kun­den anhand des Druck­bil­des nach­zu­voll­zie­hen.
Mit dem ers­ten Druck­bild haben Sie gleich­zei­tig ein ers­tes Refe­renz­bild, das als Aus­gangs­ba­sis für alles wei­te­re dient. Um das Vor­ge­hen als Gan­zes zu ver­ste­hen, erin­nern Sie sich bit­te an den im Phy­sik­un­ter­richt gelern­ten Satz:
Was wir mes­sen wol­len, ist die Bequem­lich­keit eines Fahr­rad­sat­tels. Das ist lei­der nicht ganz so ein­fach wie etwa das Mes­sen einer Ent­fer­nung, wofür es ein Urme­ter gibt, mit dem alles ande­re ver­gli­chen wird. Es gibt bis­lang nicht ein­mal ein Maß, mit dem man die Bequem­lich­keit als Zahl ange­ben könn­te, bezo­gen auf einen „Ursat­tel“, den es eben­falls nicht gibt.
Trotz­dem gehen Sie im Prin­zip genau­so vor: Mit dem ers­ten Druck­bild haben Sie ein „Urbild“, das Sie mit wei­te­ren Bil­dern ver­glei­chen, um her­aus­zu­fin­den, wel­ches bes­ser ist. Dabei steht „bes­ser“ für „brei­ter ver­teil­ter Druck und gerin­ge­res Maxi­mum bei mög­lichst wenig Druck an emp­find­li­chen Stel­len“. Jedes wei­te­re (meist das bes­se­re) Bild kann nun sei­ner­seits als Urbild für wei­te­re Ver­glei­che die­nen. Sie ver­glei­chen suk­zes­si­ve immer nur zwei Bil­der mit­ein­an­der, so lan­ge bis sich kei­ne wei­te­ren Ver­bes­se­rungs­mög­lich­kei­ten mehr fin­den. Mes­sen bedeu­tet das Ver­glei­chen einer unbe­kann­ten Grö­ße mit einer bekann­ten Grö­ße.
Das nach­fol­gen­de Bild ist ein Bei­spiel für das, was Sie nach zwei Auf­zeich­nun­gen zu sehen bekom­men. Alles sieht so aus wie bei den ein­gangs gezeig­ten Bil­dern und muß auch genau­so beur­teilt wer­den. Aller­dings haben Sie jetzt die Mög­lich­keit, die Anzei­ge in den Ver­gleichs­mo­dus (1) umzu­schal­ten (Check­box „Ver­gleich“ links). Im Ver­gleichs­mo­dus
wird das grö­ße­re der Maxi­ma bei­der Sat­tel als Refe­renz­wert für die Farb­ge­bung ver­wen­det, so daß ein deut­lich ande­res Bild ent­steht (Screen­shot 5). Jetzt deu­tet das Rot im lin­ken Sat­tel auf ein Pro­blem, das der rech­te Sat­tel nicht hat. Schal­ten Sie ein­fach den Ver­gleichs­mo­dus an und aus. Das sich dabei ver­än­dern­de Druck­bild zeigt den bes­ser geeig­ne­ten Sat­tel.
Wir betrach­ten nun noch zwei Druck­bil­der von dem­sel­ben Sat­tel mit dem­sel­ben Fah­rer in der­sel­ben Sitz­po­si­ti­on aber mit unter­schied­li­chen Ein­stel­lun­gen.
Im Bild (Screen­shot 6) ver­la­gert sich der Druck vor allem rechts zu weit nach vorn und wird vor allem dort als unan­ge­nehm emp­fun­den. Instink­tiv erfolgt ein Aus­wei­chen auf
den weni­ger emp­find­li­chen lin­ken Sitz­kno­chen, was den Druck dort eben­falls höher wer­den läßt, wie man im Ver­gleichs­mo­dus leicht erken­nen kann.
Pro­bie­ren Sie das selbst aus! Es gibt unzäh­li­ge Ver­gleichs­si­tua­tio­nen, die indi­vi­du­ell beur­teilt wer­den müs­sen. Für eine Sat­tel­be­ra­tung wer­den Sie i.allg. mehr als zwei Druck­bil­der auf­neh­men müs­sen. Um ein auf­ge­nom­me­nes Bild zu spei­chern, drü­cken Sie die Tas­te mit dem Dis­ket­ten­sym­bol. Vor­her soll­ten Sie unbe­dingt die Email­adres­se des Fah­rers sowie Sat­tel­mar­ke und ‑typ ein­tra­gen. Andern­falls hat das gespei­cher­te Druck­bild spä­ter kei­nen Wert mehr.
Gespei­chert wird im Datei­sys­tem des Rech­ners. Zuerst erscheint der Aus­wahl­dia­log für das Ver­zeich­nis. Vor­ein­ge­stellt ist ein Ver­zeich­nis mit dem Namen „Sat­tel­druck­bil­der“.
Sie kön­nen ein­fach OK drü­cken, um die­ses aus­zu­wäh­len. Wenn die Anzahl der gespei­cher­ten Bil­der grö­ßer wird, ist es sinn­voll, Unter­ver­zeich­nis­se anzu­le­gen. Sie tun dies, indem Sie im Ein­ga­be­feld „Aus­wahl:“ hin­ter dem Ver­zeich­nis­na­men einen Schräg­strich „/“ gefolgt von dem neu­en Ver­zeich­nis ein­ge­ben. Um das ein­ge­ge­be­ne, neue Ver­zeich­nis anzu­le­gen und aus­zu­wäh­len, drü­cken Sie zwei­mal OK. Danach erscheint der Dia­log zum Spei­chern. Vor­ge­schla­gen wird ein Datei­na­me, der mit Datum und Uhr­zeit immer ein­deu­tig, ansons­ten aber nichts­sa­gend ist. Den Teil „sat­tel“ soll­ten Sie des­halb durch eine aus­sa­ge­kräf­ti­ge­re Bezeich­nung erset­zen. Sinn­voll ist es zum Bei­spiel, Unter­ver­zeich­nis­se mit den Kun­den­na­men
anzu­le­gen und „sat­tel“ durch den Sat­tel­typ zu erset­zen. Hin­wei­se zu unter­schied­li­chen Ein­stel­lun­gen soll­ten Sie vor­her im Feld „Notiz:“ ein­tra­gen.
Gespei­cher­te Bil­der öff­nen Sie durch Ankli­cken des Ord­ner­sym­bols.
Nun wis­sen Sie fast alles, um das Opti­mum aus Ihrer Velometrik©-Sattelmatte her­aus­zu­ho­len.
Hin­ge­wie­sen sei hier noch auf drei Details:
1. Wie oben erwähnt, kön­nen Sie nur Druck­bil­der ver­glei­chen, die mit der­sel­ben Mas­ke auf­ge­nom­men wur­den. Um das zu kon­trol­lie­ren, schal­ten Sie die Mas­ken­an­zei­ge mit der Check­box „Mas­ke“ ein.
2. Je nach per­sön­li­chem Geschmack kön­nen Sie sich die Druck­bil­der mit unter­schied­li­chen Kon­trast­stu­fen anschau­en. Je höher die Kon­trast­stu­fe, umso weni­ger Far­ben wer­den ver­wen­det. Die fol­gen­de Tabel­le zeigt die Anzahl der Far­ben für jede Kon­trast­stu­fe:
3. Durch Kli­cken auf das Land­schafts­sym­bol expor­tie­ren Sie das Druck­bild als JPEG-Datei, um es z.B. in eine Doku­men­ta­ti­on ein­zu­bin­den.

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